Vita

Heute, hier und jetzt - let´s shoot

Ich lebe und arbeite in Chemnitz (ehemals Karl-Marx-Stadt) und meist bin ich in Sachsen unterwegs. Die Lichtbildkunst führte mich aber auch schon nach Stuttgart, Berlin, Passau, London und Lyon.
Egal ob auf Hochzeiten, Konferenzen, Einschulungen, Taufen, Familienfeiern, Portraits oder aber Aufnahmen für Web-Präsentationen, ich arbeite "on location", also ohne Studio. Zum einen ergeben sich dabei immer neue Perspektiven und natürliche Hintergründe an schönen Orten und zum anderen liebe ich es mit natürlichem Licht (Available Light) zu arbeiten. Ob mit oder ohne Blitz, ob als empathischer Motivator oder aber stiller und zuverlässiger Begleiter - Ihre Zufriedenheit ist mein Ziel!

Studienzeit: wenig Praxis, viel Theorie, immer dabei die Fotografie...

Während meines Studiums konnte ich mich auf dem Gebiet der Fotografie ausprobieren. Fasziniert entdeckte ich die Ausdruckskraft von natürlichem, indirektem, weichem Licht als auch Dynamik, Farb- und Schattenspiel. Durch das Abbilden von Freunden im Alltag, bei Theateraufführungen und Feiern, kam ich eher zufällig zur Portraitfotografie. Oftmals störte mich dabei der Reaktivitätseffekt. Daraus entwickelte sich meine Vorliebe Augenblicke einzufangen, in denen sich Menschen unbeobachtet fühlen. Im Brennpunkt stets die Persönlichkeit und deren Authentizität.

"Das Teleobjektiv ermöglicht auf zurückhaltende Art sich Menschen zu nähern." (Almut Adler)

Exkurs: Soziologie und Fotografie

Das Studium der Soziologie hat mich nachhaltig bereichert. Themen wie - Sozialstrukturanalyse, Gender, Individualisierung, Globalisierung, Interkulturelle Kommunikation, Wandel, Technisierung der Lebenswelten bis hin zu Social Media - sind für mich allgegenwärtig, provokant, aktuell und beeinflussen meine Bildauswahl. Soziologie ist für mich die Basis und Fotografie der kreative Aufbau. Im Mittelpunkt steht der MIT-MENSCH und dessen ER-LEBENSWELT.

"Jeder kann knipsen. Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten. Fotografieren ist nur insofern Kunst, als sich seiner die Kunst des Beobachtens bedient. Beobachten ist ein elementar dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen." (Friedrich Dürrenmatt)

Fotografie heute

In unserer heutigen, sehr stark visuell geprägten Kultur, begegnen uns täglich Bilder. Die Digitalisierung hat die Fotografie essentiell verändert und erweitert. Sie fungiert weiterhin als Zeitzeuge, als Abbilder der Wirklichkeit, als Dokumentar zum Erinnern und Berichten. Zusätzlich favorisiert dieses Medium nun auch Fiktionen und Utopien - die Fotografie erleben wir heute als multifunktionales Kommunikationsmittel.
Ein Foto sollte, unter Berücksichtigung rechtlicher Aspekte, gesellschaftlich-kulturelles Wissen mit gestalterischen sowie technologischen Fähigkeiten kombinieren.

"Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings lange dauern." (Werbespruch der Leica-AG)

Motivwahl

Hier trenne ich zwischen privaten Aufnahmen und Aufträgen. Bei Erstgenannten suche ich meist keine Motive, sie finden mich bzw. begegnen mir. Als Bildjournalistin gestalte und inszeniere ich eine Szene, um Etwas im Kontext zu vermitteln.

Jede Fotografie ist dennoch ein persönliches Statement! Ein Ausdrucksmittel ohne Gleichen, das Akribie, Empathie, Sinn für Ästhetik, einen verschärften Blick für das was fasziniert, entzückt, erschüttert, eben berührt, abverlangt.

"Fotografieren ist wie schreiben mit Licht, wie musizieren mit Farbtönen, wie malen mit Zeit und sehen mit Liebe." (Almut Adler)

Warum das hier ?

Ich produziere Lichtbilder aus Neugier, Leidenschaft und der unbändigen Lust am Schauen.

"Fotografie, das ist eine Art zu schreien sich zu befreien. Es ist ein Art zu leben." (Henri Cartier-Bresson)